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Lichtwolf N° 59

Redaktion: 

Post vom Lichtwolf: „die Herbstausgabe des halbschönen Jahrs 2017 ist da - und darin widmet sich der Lichtwolf den alten Berufen.

51 dieser ausgestorbenen oder einfach sehr lange schon bestehenden Gelegenheiten, den Lebensunterhalt zu bestreiten, werden darin in ihrer philosophisch-popkulturellen Relevanz beschrieben. Einige erfahren ausführlichere Portraits, in denen es auch darum geht, was das Verschwinden oder der Wandel dieser alten Berufe uns über die Gegenwart verrät: Michael Helming bedauert das Aussterben des Matadors als Mittelding zwischen Priester und Metzger, aber vor allem als Signum der Trennung des Schnitzels vom Töten. Schneidegger betrachtet, wie sich der Wächter der antiken Polis zum pfeffersprayenden G20-Polizisten entwickelte. Bernhard Horwatitsch sieht in Alchemisten und Goldgräbern die bis heute leitende Gier nach Edelmetallen zur Profession geworden. Osman Hajjar überlegt, was sich der Menschen töpfernde Gott wohl bei seinem Werk gedacht haben mag. Marc Hieronimus zählt die kulturellen Beiträge des viel gescholtenen Zensors auf, dem ein glorreiches Comeback bevorstehen könnte - im Gegensatz zu Lektoren und Datenschutzbeauftragten, deren Niedergang Martin Köhler beschreibt.

Außerdem geht es im aktuellen Lichtwolf um den Lachs als Viehlosovieh, um Jacques Ellul, die Automobilplage, den Herbst, die Heimfahrt von Helmut Kohl und Gunter Gabriel undundund! Da müssen Sie einfach selbst rein- und draufgucken, denn das schicke Titelbild von Georg Frost ist ebenso für den Druck gemacht wie die neue handschmeichelnde Papiersorte. Lichtwolf Nr. 59 kostet bloß 8,50 Euro inkl. Versand und könnte schon übermorgen per Post bei Ihnen sein: Man bestelle im Einkaufszentrum oder ein Abonnement.“

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