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Redaktion: 

David Cassidy's album "Rock me Baby" von 1972

Detlef Kuhlbrodt erinnert sich im suhrkamp logbuch anläßlich des Todes von David Cassidy an diesen stets unterbewerteten Künstler und trifft nicht nur in meiner Vergangenheit auf wunde Punkte:

„Auch weil ein Drittel des Partridge Familie-Publikums aus Kindern bestand, die den 16-jährigen Keith Partridge verehrten, wurde es als skandalös empfunden, dass der 22-Jährige, 1972, in der Naked Lunch Box genannten Titelgeschichte im Fachmagazin Rolling Stone, über die Größe seines Penis und Sex mit Groupies sprach, von Drogen erzählte und der großen Belastung und schlechten Verträgen: Man versuchte den Goldesel auszupressen: auf 12-stündige Drehtage folgten nächtliche Plattenaufnahmen – für fünf LP’s unter seinem Label und zehn unter dem der Partridge Family und an Wochenenden gab er Konzerte. In einer Cassidy-Doku der BBC  erzählt Alice Cooper, sie hätten sich gewundert, dass David Cassidy nach seinen Shows nicht mehr ausging, sondern nach Hause ging, weil er am nächsten Tag wieder arbeiten musste. David Cassidy erzählt also kurz vor dem Höhepunkt seiner Karriere: „I feel rotten, I look terrible. After a weekend of killing myself I have to show up and smile.  I can’t handle it.“

*

Seit Jahren kaufe ich – als Einziger im Digger-Umfeld – die alten Vinylplatten, wenn sie mir begegnen und ich finde Grooves, die man dort nicht suchen würde, sowie Songs, die schon immer Lieblingssongs waren:

Daydreamer

I’m a clown

Rock me baby

Die Petition zur Aufnahme von David Cassidy in die Hall of Fame habe ich unterzeichnet.

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