Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Fix Zone

Weiterer Zwischenbericht

Redaktion: 

SOS – save our site

Unsere User_innen sind verlässlich und das stärkt uns – neuerlich vielen Dank für die kleinen und großen Zuwendungen zur Aufrechterhaltung unserer Seite. Ihre Spendenbereitschaft und die Bereitschaft vieler unserer Autor_innen, ihre Beiträge derzeit ehrenamtlich weiterzuschreiben, erlauben uns, nicht nur erschöpft irgendwie durchzutauchen oder gar unterzugehen, sondern uns die nächsten Monate am Ufer der Elbe in Geduld fassen zu können. Ich habe in den letzten beiden Wochen rund 30 Förderanträge und Unterstützungsaufrufe an Sponsoren geschrieben. An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank Monika Vasik, die mir unermüdlich jedes Wort gerade gerückt hat und immer akribisch bei der Sache blieb. Erste Rückmeldungen sind bereits eingetroffen, die mir interessante Einblicke in das Förderwesen gestatten. Eines kristallisiert sich jetzt schon heraus: Eine Soforthilfe scheint unmöglich. Und es tauchen unerwartet Hindernisse auf. Immer wieder werden von den Förderstellen bloß kleine Projekte erwartet. Projekte, die einen Anfang haben und ein Ende. Doch genau dieses Ziel verfolgen wir bei Fixpoetry nicht. Wir haben eine langfristige Perspektive, wollen in Zusammenarbeit mit unserem Netzwerk Reihen öffnen, am Leben erhalten und sie nicht gleich wieder schließen. Digitalisierung bedeutet zum einen die Freiheit, schnell zu sein und auf unterschiedliche Strömungen zu reagieren, zum anderen den freien Zugang zu allen Digitalisaten, den Ausbau eines literarischen Archivs. Es gibt dabei Unwägbarkeiten: Wie soll ich im Juni wissen, was im Februar des nächsten Jahres auf unserer Plattform passieren wird können? Was wird Autor_innen dazu bewegen, für uns zu schreiben? Welche Themen werden das Potenzial haben, eine Reihe zu öffnen? Wer wird mit einer guten Idee auf uns zukommen, die die Vielfalt unserer Plattform bereichert? Genau da, nämlich in der Flexibilität und raschen Reaktionsfähigkeit, sehe ich die Stärke von Fixpoetry, des Netzes insgesamt. Nur – wie passt das in die Förderprogramme der einzelnen Institutionen. Das wird ein steiniger Weg werden, für den vor allen Dingen auch eine Reform des Förderwesens für den digitalen Bereich notwendig sein wird. Wir bei Fixpoetry kämpfen einstweilen ungebrochen … Wenn Sie uns weiter unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Hilfe! Wir wissen derzeit noch nicht, wie lange es dauern wird, bis wir endlich in ruhigerem Fahrwasser von der Elbe zu Ihnen nach Hause schippern können. (Julietta Fix, Herausgeberin)

Gute Literatur braucht einen Ort. Wir möchten dieser Ort für Sie sein.

Sie können Ihre Unterstützung direkt an uns überweisen:

Konto: Julietta Fix-Bähre
Bank: Deutsche Bank
IBAN: DE07 2007 0024 0506 6816 00
BIC:  DEUTDEDBHAM
Stichwort:  Fixpoetry

Vielen Dank!

Fixpoetry ist nicht gemeinnützig, deshalb ist Ihre Unterstützung nicht steuerlich abzugsfähig.

(Gisa Funck, DLF)
„Im digitalisierten Globalkapitalismus garantiert allein die professionelle Literaturkritik (und hier zunehmend die professionelle Literaturkritik im Netz), dass Bücher heute nicht allein nach ihrer Verkäuflichkeit oder nach prominenten Bauchgefühlen bewertet werden. Damit die Literatur weiterhin als Kunstform und auch als gesellschaftliches Verständigungsmittel wahrnehmbar bleibt, sind seriöse, intellektuell-argumentative und vom Buchmarkt unabhängige Literaturkritik-Portale wie „Fixpoetry“ unverzichtbar, die Bücher eben gerade nicht zu bloßen Konsumprodukten herabwürdigen, sondern sie Markt- und Ego-unabhängig nach möglichst objektiven Kriterien beurteilen. Oder man könnte auch dramatischer sagen: Wenn unabhängige, professionelle Literaturkritik-Instanzen wie „Fixpoetry“ wegfallen, dann stirbt letztlich auch die Freiheit der Literatur. Und das kann kein Literaturliebhaber wollen.“

 

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