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Redaktion: 

„Vor ungefähr 45 Jahren habe ich dank des georgischen Dichters, dem Romantiker Nikolos Baratashvili, die georgische Poesie kennengelernt. Baratashvilis Gedicht Merani hat meinen weiteren poetischen Weg, meinen künstlerischen Willen und Leidenschaft bestimmt. Seit der Kindheit hasse ich Idole und Vergötterung. Es ist etwas Anderes, wenn man einen Regisseur, Komponisten, einen verrückten Choreographen oder einen anarchistischen Maler bewundert. Das ist ganz normal, aber ein Dichter kann für einen anderen Dichter nur ein Kollege sein, im besten Fall ein Freund, ein Gleichgesinnter, das ist alles.“
Zurab Rtveliashvili

Der Dissident Zurab Rtveliashvili ist ein Star, der Jonny Rotten der aktuellen georgischen Lyrikszene. Seine Gedichte sind ohne seine charismatische Persönlichkeit, die in einem hintangestellten Interview deutlich wird, kaum denkbar. Er schreit, flüstert, trampelt, verhöhnt und nimmt gerne große Worte in den Mund. Dabei hat er aber immer auch eine Botschaft: Er versteht sich als Hohepriester der Lyrik und wird in Georgien auch als solcher wahrgenommen.

Neu im KLAK Verlag:
Zurab Rtveliashvili: Diktatur der Poesie. Gedichte. Aus dem Georgischen von Sabine Schiffner (Nachdichtung) und Nana Tchigladze (Interlinearübersetzung). KLAK Poetry 2018.

Interview von Rodica Draghincescu mit Zurab Rtveliashvili

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