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"Geweih und Verderb"

Redaktion: 

Montag, 12. März 2018 20 Uhr
Geweih und Verderb in der Lettrétage
Buchpremiere "Die Tiere wissen noch nicht Bescheid". Mit Sebastian Unger, Steffen Popp und Georg Leß

Ein kleines groszes Buch zum Drama des Ausdrucks“ (T. Trzaskalik) liegt nach langer Irrfahrt durch den Literaturbetrieb nun als Lyrikdebüt vor. „Die Tiere wissen noch nicht Bescheid“ (Matthes & Seitz Berlin, 2018) von Sebastian Unger (Open Mike Gewinner von 2011) vereint mit „ganz formidabler handgreiflicher Abstraktion“ die Sujets: Tiere und Anatomie mit Reflexionen zur Sprache. Mit den Lyrikern Steffen Popp, zuletzt: „Dickicht mit Reden und Augen“ (kookbooks, 2013) und „118“ (kookbooks, 2017) und Georg Leß, zuletzt: „Schlachtgewicht. Gedichte.“ (parasitenpresse, 2013), soll dieses Feld mehrstimmig zu einem Dialograum zwischen den drei poetischen Ansätzen aufgespannt werden. Es geht um das Ja im Fischmehl und die sprachliche Auftaugeschwindigkeit von Tieren als Körpern, die das Verschwinden der Natur unbeirrt überleben. In Selbstmoderationen werden statt der Dichter vor allem die Gedichte zu diesen Sujets einander Rede und Antwort stehen, stabilisiert – eben wie sich Wasser kämmen und pflegen lässt – von seriellen Kurzlesungen, Premierenfeier, DJ und Gespräch.

 
Sebastian Unger, geboren 1978 in Berlin, studierte am DLL und Kulturwissenschaften in Ff/O. Veröffentlichungen von Gedichten in Zeitschriften und Anthologien. 2011 Lyrikpreis des 19. Open Mike. 2014 Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste zu Berlin, 2015 Arbeitsstipendium für Literatur des Berliner Senats. 

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