Fixpoetry

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Das Wort

Redaktion: 

Ausstellungsansicht: Das Wort, Foto: Zeljko Gataric

«Am Anfang war das Wort», heisst es in der Bibel über den Ursprung aller Dinge. Für Huldrych Zwingli war «das Wort» Inspiration und Instrument zugleich in seiner Auseinandersetzung mit Gott und den Menschen. Das «Wort» wird als zentrales Element der Reformation – und als Schnittstelle zwischen Theologie und Literatur – bis in die Gegenwart weitergedacht.

Huldrych Zwingli war nicht nur Reformator. Zunächst war er vor allem Prediger, Schreiber, Übersetzer und Publizist. Deshalb stehen das gesprochene und das geschriebene literarische Wort wie das der Theologinnen und Theologen gleichermassen im Fokus dieser Ausstellung.

Ausgehend von den reformatorischen Umwälzungen zu Beginn des 16. Jahrhunderts entsteht in der aktuellen Ausstellung im Strauhof eine imaginäre Spur zwischen Bibel und Dichtung, zwischen Buch und Digitalität, zwischen Predigt und Performance. Ein Panorama von der «Anklage» bis zum «Zauberwort» zeigt Paradoxien und Evidenzen zum Wort auf und geht der Frage nach, wie sehr das Wort als Tat noch heute wirkt. Und zum Schluss können Besucherinnen und Besucher, selbst eine berühmte Rede nachsprechen und sich den eigenen Auftritt anschliessend auf Video anschauen.

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