Fixpoetry

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Orangenpapier

Redaktion: 

Neues  im Limmat Verlag:

Pietro De Marchis dritter Lyrikband lehrt uns wie die Vorgängerbände präzises Sehen auf Nahes und Entferntes, auf Hell und Dunkel, auf Alltägliches und Entlegenes. In seinem Zentrum stehen Menschen, deren Stimmen, Aussagen und Geschichten der Autor liebevoll nachzeichnet, mit Grazie und jener oft trügerischen Leichtigkeit, die den Blick ins Tiefe – ja ins Tragische – offen lässt und uns so veranlasst, die Worte zu hinterfragen, ihnen jenen Sinn zu geben, der ihnen zukommt und der sich hinter ihren schlichten, exakt gefügten Rhythmen verbirgt. Die Spannbreite der Gedichte reicht vom fröhlichen Kinderspiel mit dem Orangenpapier bis zum nachdenklichen Blick auf namenlose Grabsteine von Menschen, von denen nie jemand erzählt. Die Menschen – ihm bekannte und fremde – stehen immer im Zentrum von de Marchis Lyrik, er erzählt ihre Geschichten mit jener trügerischen Leichtigkeit, die den Blick ins Tiefe offen lässt.

«Er rührt auch an die grossen Fragen, macht sie mit der Sprache selbst da fassbar, wo Fassungslosigkeit vorherrscht. Mit Pietro De Marchis Gedichten schaut der Leser in eine Welt der Widersprüche, die, ins menschliche Mass verwandelt, nichts von ihrem Schrecken und nichts von ihrem Zauber verliert.» Neue Zürcher Zeitung

Pietro De Marchi: Das Orangenpapier. Zweisprachig geführte Ausgabe. Aus dem Italienischen von Christoph Ferber. Limmat Verlag 2018.

Katja Reinke liest

 

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