Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Fix Zone

Promise Me a Land

Redaktion: 

In der Schöpfungsgeschichte wird der erste Mensch »Adam« genannt. Dieser Name hat seinen Ursprung im hebräischen Wort »Adamah« für den Heimatboden, aus dessen »Staub« der Mensch besteht. Quer durch alle Zeitalter und Kulturen hindurch bestand immer eine tief verwurzelte Verbindung zwischen dem Menschen und seinem Grund und Boden, aber nur selten war diese Beziehung so intensiv wie in Israel und Palästina. Nach einem Jahrhundert der erzwungenen Koexistenz und 70 Jahren des offenen Konflikts scheinen die Bewohner stärker mit ihrem Gebiet verbunden als jemals zuvor. Clément Chapillon erforscht mit seiner Kamera die unterschiedlichen Dimensionen dieser scheinbar unabänderlichen Beziehung: Wie wird unsere Identität von dem Ort, an dem wir leben, geprägt? Welche Hoffnungen, Vorstellungen und Versprechen sind damit verbunden? Chapillon porträtiert Landschaften und Menschen in Städten, Dörfern, Siedlungen und »Kibbuzim« in Wort und Bild. Die daraus resultierende Sammlung von Texten und Bildern bezeugt die große Verbundenheit zwischen dem Land und seinen Bewohnern. Durch dieses Buch lassen sich die komplexen Lebenswelten in Israel und Palästina besser verstehen, die uns uns trotz umfangreicher Medienberichterstattung weitgehend unbekannt sind.

Abandoned building on the shore of the Dead Sea, West Bank, May 2016 © Clément Chapillon

Clément Chapillon: Promise Me a Land. Kehrer Verlag.

Webseite Clément Chapillon

 

Mehr aus der Fix Zone



Dezember 2018



November 2018



Oktober 2018



September 2018



August 2018



Juli 2018



Juni 2018



Mai 2018



April 2018



März 2018



Februar 2018



Januar 2018