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Reclams Universal-Bibliothek

Redaktion: 

Erste Auflage vom 10. November 1867. Dieser (wahrscheinlich von Hans Heinrich Reclam entworfene) Rosenranken-Einband wurde von 1867 bis 1874 verwendet.

Am 10. November 1867 erschien mit Goethes „Faust. Eine Tragödie. Erster Theil“ im Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig das erste Heft von „Reclams Universal-Bibliothek“, der ältesten noch existierenden deutschsprachigen Taschenbuchreihe. Sie wurde im vorigen Jahr 150 Jahre alt. Die neu Ausstellung der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin und des Literarischen Museums e.V. Berlin im Foyer der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin gibt einen kleinen Überblick über die Vorgeschichte und die Geschichte dieser weltberühmten Buchreihe von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Sie dokumentiert den Wandel im äußeren Erscheinungsbild der Reihe und gibt Einblick in deren thematische Vielfalt. Auch weniger bekannte Varianten der Universal-Bibliothek und ihre Nebenreihen werden in den Blick genommen, dazu Kataloge, Werbemittel, gebundene Ausgaben und einige Besonderheiten, wie zum Beispiel Reclams tragbare Feldbücherei, sogenannte Tarnschriften (Antikriegsschriften, illegal getarnt im Reclam-Umschlag) oder die berühmten Automaten-Bücher und eine Wochenend-Bücherei in tropensicherer Blechkassette. Die Ausstellung beschreibt auch die rechtlichen Voraussetzungen zur Gründung der Universal-Bibliothek.

Kurator der Ausstellung ist der Reclam-Sammler und Vorsitzende des Reclam-Vereins „Literarisches Museum e.V.“, PD Dr. phil. habil. Hans-Jochen Marquardt (Halle / Saale).

Die Eröffnung findet am Montag, 25. Juni 2018, 18 Uhr statt.

 

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