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Schattenfrohes Erscheinen

Redaktion: 

Ab  Mitte der nächsten Woche im Buchhandel, liest heute Michael Lentz auf dem Erlanger Poetenfest (ab 14:05 live auf Bayern 2) aus seinem neuen Romanprojekt und der BR bringt eingelesene Passagen: „Dieses Buch ist eine Wucht: 1008 Seiten, geschrieben von einem Erzähler, der in einer Zelle sitzt. Wo und warum er dort ist, das bleibt zunächst unklar, vom ersten Satz aber ist sicher: Hier erkämpft sich jemand seine Welt im Material der Sprache. Er heiße Niemand, wird ihm von einem gewissen "Schattenfroh" gesagt, sein Auftrag laute: "Niemand erkennt sich selbst."

Beate Meierfrankenfeld schreibt im Bayerischen Rundfunk über ein umfassendes Werk:
„Der Sohn ist der Schreiber dieses dahinschießenden Sprachstroms, Leben und Tod des Vaters sind eine schmerzhafte Erinnerung, eine wütende Sehnsucht, auf die sich der furiose Text einen Reim zu machen versucht. Manchmal im durchaus buchstäblichen Sinne: Michael Lentz treibt in "Schattenfroh" ein subtiles Spiel mit Textsorten und Formaten des Geschriebenen. Zwischen den langen Prosablöcken finden sich Gedichte und Gebete, Chiffrensammlungen und Lückentexte, verblassende oder ineinander rutschende Zeilen, handschriftliche Listen von Opfern der Bombenangriffe über mehr als 70 Seiten und gedruckte Literaturlisten.“

Michael Lentz: Schattenfroh. Roman. S. Fischer Verlag

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