Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Fix Zone

»Literatur in Weißensee«

Redaktion: 

Das Programm im November

Sonntag 04.11.2018 • 19.30 Uhr • Neuer Salon
»Literatur in Weißensee« mit Silke Peters und Alexander Graeff

Am Sonntag, den 4. November ist Silke Peters zu Gast bei »Literatur in Weißensee«. Diesmal wird es um das Thema »Meer« gehen. Ist Meer mehr als ein urbaner Sehnsuchtsort? Ein politischer Raum? Eine Metapher für Sprache? Diesen und anderen Fragen nähern sich Silke Peters und Gastgeber Alexander Graeff lesend und diskutieren.

Silke Peters (*1967 in Rostock), Schriftstellerin und Künstlerin, studierte Mathematik, Geographie und Philosophie in Greifswald. Seit 2000 zahlreiche literarische Veröffentlichungen und Beteiligungen an Projekten in Mecklenburg-Vorpommern, u. a. redaktionelle Mitarbeit bei der Greifswalder Literaturzeitschrift »Wiecker Bote«, Mitglied in der Künstlerinnen-Gruppe »Medea« sowie in der Künstlergruppe »Zelle Rostock«, Mitorganisatorin der Stralsunder Lesebühne »Textrabatt« und Herausgeberin der »Kleinen Lyrikreihe« beim mückenschwein-Verlag. Silke Peters ist Mentorin im Projekt »Mentoring KUNST« des Rostocker Frauenbildungsnetz e. V. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie u. a. 2009 mit dem 2. Platz beim Lyrikpreis Feldkirch (Österreich) und mit Arbeitsstipendien in Rostock (2011) und Ahrenshoop (2012) ausgezeichnet. Aktuell ist sie nominiert für den Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern. Zuletzt ist von ihr »Kirkeeffekt« (2016) im freiraum Verlag Greifswald erschienen. Sie lebt in Stralsund.

Eintritt: 6,- / ermäßigt 3,- Euro

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Donnerstag 08.11.2018 • 20.00 Uhr • BrotfabrikBühne
Konzept*Feuerpudel – Anonyme Lesebühne mit Live-Illustrationen

In der Brotfabrik wird’s pudelwild: Das Konzept*Feuerpudel ist zurück in Weißensee. In altbewährter Tradition können Autor*innen ihre Texte anonym vor Publikum testen, ein*e Illustrator*in kommentiert die Texte live mit Zeichnungen, ein Gast aus dem letzten Jahrzehnt der Pudelgeschichte liest einen ausgewählten Text und spricht mit Diether Kabow über »was wurde eigentlich aus...«. Die obligatorischen Wundertüten für jeden Gast enthalten ein Potpourri an schönen Dingen zur Förderung der guten Laune.

Das Prinzip des Konzept*Feuerpudel: ein Vorleser namens Diether Kabow, acht Texte, drei vom Publikum gekürte Gewinner*innen – und ein Stück Selbsterkenntnis für alle. Denn die Autor*innen befinden sich im Publikum und entscheiden selbst, ob sie sich am Ende zu erkennen geben.

Diether Kabow war bisher tätig als Sekretär, Sänger, Souvenirverkäufer, Wehrersatzdienstleistender, freier Texter, Servicekraft, Pfandflaschensammler, Performer, Bauarbeiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter, Tankwart, Einlasser, Verlagspraktikant, Kopist, Matrose, Groschenromancier, Berlinalepraktikant, Guest Management Assistenz, Nachtrezeptionist und Kassierer. Zurzeit ist er Stadtbilderklärer, Vorleser und Moderator.

Eintritt: 5,- / ermäßigt 3,- Euro

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Freitag 09. + Samstag 10.11.2018 • ab 19.30 Uhr • Roter & Neuer Salon
SlovoKult :: literARTour :: Internationales Festival für Gegenwartskunst und -Lyrik/Text

Nach Gevgelija und Skopje in Mazedonien wird das SlovoKult :: literARTour :: nun in einem größeren Format in Berlin präsentiert. Das Festival besteht aus einer Gruppenausstellung, Lesungen von Lyrik und Kurzprosa sowie Performances zu einem topaktuellen Thema: Fake und Fakt – Wahrheit in der Gegenwartskunst und -Literatur in Zeiten von Fake News.

Mit Teilnehmer*innen aus Österreich, Deutschland sowie aus Mazedonien, Serbien und Griechenland. Die Veranstaltung wird unterstützt vom Bezirksamt Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur, vom Mazedonischen Kultusministerium sowie vom Europäischen Netzwerk für Literatur »traduki«. Mit den Autor*innen Crauss., Caca Savic, Simone Kanter, Zvonko Karanovic, Mark Kanak, D. A. Lori, Silvia Stecher, Ralf B. Korte, Jovica Ivanovski, Vasileia Oikonomou und Elizabeta Kostadinovska und den Künstler*innen Dijana Tomik Radevska, Hanna Hennenkemper, Silvia Lorenz, James Din, Katrin Salentin, Gjorgje Jovanovik, Elizabeta Kostadinovska, Vladimir Lukash und Zettelmann.

Die Festivaleröffnung findet am 9. November 2018 um 20:15 Uhr statt; die Ausstellung ist an beiden Festivaltagen jeweils ab 19:30 Uhr zugänglich. Die Lesungen und Performances beginnen jeweils um 20:30 Uhr.

Eintritt: pro Abend: 7,- / Eintritt für beide Abende: 10,- Euro

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Sonntag 25.11.2018 • 20.00 Uhr • BrotfabrikBühne
Werner Fritsch liest zu Ehren von Herbert Achternbusch – Lesung, Filmausschnitte und Anekdoten rund um Herbert Achternbusch von und mit Werner Fritsch

Am 23. November wird Herbert Achternbusch 80 Jahre alt! Ihm zu Ehren liest Werner Fritsch aus seinen Frankfurter Poetik-Vorlesungen »Die Alchemie der Utopie«, aus »Annäherung an Achternbusch« (beide Suhrkamp Verlag) sowie einige Lieblingsstellen aus Achternbuschs Prosa u. a. aus »Stunde des Todes«, »Die Alexanderschlacht« sowie aus seinen filmischen Essays über Herzog, Ozu, Kurosawa, Renoir, Ford, Chaplin und Valentin. Dabei wird er unterstützt von dem Schauspieler, Regisseur und Achternbuschkenner Werner Waas und weiteren Überraschungsgästen. Zwischen den Texten werden Ausschnitte aus einem Film Achternbuschs zu sehen sein, in dem der damalige Regieassistent Werner Fritsch als schreibender Autor zu sehen sein wird. Dieser wird das Filmmaterial mit Anekdoten über das Making of eines Achternbusch Films ergänzen.

Werner Fritsch (*1960), Autor und Regisseur. 1987 erschien sein vielbeachteter Roman »Cherubim« (Suhrkamp Verlag). Seine zahlreichen Stücke und Monologe wurden für die Bühne, den Rundfunk oder fürs Kino realisiert. Als Regisseur veröffentlichte er die Filme »Faust Sonnengesang / Das sind die Gewitter in der Natur« (2011) und »Ich wie ein Vogel« (2008). Seine Arbeiten wurden u. a. mit dem Robert-Walser-Preis, dem Else-Lasker-Schüler-Preis und dem Arno-Schmidt-Stipendium ausgezeichnet. Im Wintersemester 2008/09 war er Gastdozent an der Goethe Universität in Frankfurt, wo er unter dem Titel »Die Alchemie der Utopie« seine Poetik-Vorlesungen hielt.

Werner Waas (*1963), deutsch-italienischer Regisseur, Schauspieler, Übersetzer und Theaterleiter. Waas leitete zwischen 1999 und 2001 das Theater »Magliano Sabina Teatro«. Ab 2007 Aufbau der Kulturfabrik »Manifatture Knos« in Lecce sowie Gründung der Gruppe Induma, mit Lea Barletti und Cecilia Maffei. 2012 spielt er in »Fatzerfragment – Getting Lost Faster« am Staatstheater Turin und an der Volksbühne Berlin. 2013 Gründung der Kompanie Barletti/Waas; letzte Produktionen sind Lea Barletti: »Monolog der guten Mutter« (Festival Teatri della Cupa), Peter Handke »Kaspar« (TD, Berlin), »Autodiffamazione/Selbstbezichtigung« (Short Theatre Festival, Rom, TD, Berlin) sowie Antonio Tarantino: »Materialien für eine deutsche Tragödie« (Vierte Welt, Berlin).

Eintritt: 7,- / ermäßigt 5,- Euro

 

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