Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Fix Zone

V#33: Haben und Sein

Redaktion: 

Aus dem Vorwort  zur V#33 von Andrea Gerster & Christina Walker:

„Menschen suchen in Mülleimern nach Pfandflaschen, andere sitzen in Fußgängerzonen und halten die Hand auf. Doch die meisten, die zu wenig haben, sehen wir gar nicht, sollten wir nicht zufällig die eine oder den anderen davon kennen. – Für diese Ausgabe der V# haben wir Autorinnen aus Österreich, der Schweiz, aus Liechten stein und Deutschland eingeladen, Texte über die Armut und das Armsein mitten unter uns zu schreiben. Heraus gekommen ist ein Kaleidoskop an Geschichten aus weiblicher Perspektive, empathisch, persönlich, nicht selten ironisch und verstörend dokumentarisch.

In Tabea Steiners Hinterhof führen Besserverdiener und Habenichtse ihre völlig unterschiedlichen Leben aneinander vorbei. Linda Achbergers jugendliche Aussteiger kreisen um sich selbst, so fern vom Soll des Erfolgs wie Monika Helfers Heldin von der Liebe. Und gleich mehrere Texte widmen sich den working poor, bei denen der Lohn nicht für das Alltägliche und schon gar nicht für das Wünschen reicht. Grund genug, auf aufmüpfige Ideen zu kommen wie die Heldin aus Sabine Bockmühls Gerichtskammerspiel.

Renate Welsh muss erkennen, dass wir keine Ahnung haben, wie es ist, gar nichts zu haben. Simone Hirths Ich-Erzählerin speist unbeirrt aus dem Supermarktmüllcontainer. Und Vera Op überlegt, was 100 Euro (das Honorar für einen Text in diesem Buch) überhaupt wert sind. Dass eigene Lebensentwürfe trotzdem verfolgt werden, Geldnot hin oder her, darüber schreiben auch Daniela Egger oder Tanja Kummer. Schließlich sind es die Collagen von Susanne Wimmer,die die Epizentren der V#33 ins Bild setzen: Haben und Sein.“

Mehr aus der Fix Zone



Dezember 2018



November 2018



Oktober 2018



September 2018



August 2018



Juli 2018



Juni 2018



Mai 2018



April 2018



März 2018



Februar 2018



Januar 2018