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100 x Hacks

Redaktion: 

Ebenfalls (von mir) übersehen: 100 Gedichte von Peter Hacks, erschienen im Eulenspiegel Verlag und dort folgendermaßen beworben:

„Wer sich mit Gedichten aus der DDR oder zeitgenössischer Lyrik befasst, kommt an Peter Hacks nicht vorbei, denn der Dichter war ein Meister der Formkunst und auch in diesem Genre einer der herausragendsten Könner der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Zunächst vor allem als Dramatiker und Kinderbuchautor populär, bereicherte Peter Hacks ab den 80er Jahren auch die Lyrik der DDR und dann die Nachwende-Poesie enorm. Er verfasste Balladen, Sonette, Couplets, deckte das ganze Spektrum vom Liebesgedicht bis zur politischen Lyrik ab. In seinen Jetztzeit-Gedichten setzte er sich beispielsweise scharf mit der Wende und ihren Folgen auseinander und trat bis zu seinem Tod immer wieder mit inhaltlich hoch aktueller, formal jedoch sehr klassischer Dichtkunst in den Fokus. Seine Komplizenschaft mit Robert Gernhardt gegen den Formverlust der Gegenwartslyrik, für ein »Reim-muss-bleim«, ist legendär und in amüsanten Briefen überliefert.
Peter Hacks beweist mit seinen Gedichten absolute Gedankenschärfe, sie changieren zwischen Sinnlichkeit, Komik und Zorn, zwischen Weltgewandtheit und intimem Gefühl. All das gießt er souverän in Verse. Die Auswahl dieses Bandes hat der Dichter noch selbst getroffen. Es ist die Quintessenz seines lyrischen Schaffens, denn mehr als hundert Gedichte, meinte Hacks, könne man in einem Buch nicht lesen. Doch erst hundert sind ein Œuvre!“

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