Fix Zone

Alfred Kubin

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Alfred Kubin: Orientalische Begräbnisstätte. Um 1910. Tusche und Aquarell auf Papier.260 × 345 mm. Quelle: W&K, Wien.

Der Grafiker, Zeichner, Schriftsteller und Buchillustrator Alfred Kubin zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Symbolismus und des Expressionismus. Ein Künstler mit einem vielseitigem Oeuvre und Werk. Er war Mitglied der Künstlervereinigung der Blaue Reiter, wie auch ein enger Freund Paul Klees, und stellte 1912 bei deren zweiten Ausstellung aus. Darüber hinaus hatte er zahlreiche Verbindungen mit wichtigen Künstlern, wie zum Beispiel Lyonel Feininger, und Philosophen seiner Zeit. Dennoch blieb er stets ein Einzelgänger - eine eigene, unverwechselbare künstlerische Position des 20. Jahrhunderts.
Kubins Werk ist von fantastischen Traumvisionen geprägt. Diese zeichnen sich durch eine skurrile Figurenwelt, welche eine Verbindung von Aspekten des Grauens wie des Humorvollen schafft, aus. Seine Arbeiten sind stets von einem erzählerischen Moment begleitet. Kubins malerischer und zeichnerischer Duktus wurde unter anderem durch die visionären und symbolhaften Werke von Francisco de Goya, James Ensor, Odilon Redon, Edvard Munch und Max Klinger angeregt. Seine Werke finden sich heute neben dem Lenbachhaus München unter anderem auch in der Neuen Galerie New York.

Anlässlich des 60. Todestages des Künstlers 2019, zeigen W&K in Wien ab 10. Januar eine Selektion Alfred Kubins Zeichnungen und Grafiken.

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