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Geschlechterverhältnisse in der Literaturkritik

Redaktion: 

Über erste Ergebnisse zum Thema „Geschlechterverhältnisse in der Literaturkritik“  berichtet Veronika Schuchter derzeit auf literaturkritik.de – inklusive diverser weiterführender Links:

„Die Unterrepräsentation von Frauen in der Literaturkritik gilt als Gemeinplatz, eine statistisch belastbare Datengrundlage fehlte aber bisher. Kürzlich konnte die Pilotstudie #Frauen zählen. Zur Sichtbarkeit von Frauen in Medien und im Literaturbetrieb zusätzliche Aufmerksamkeit für das Thema generieren. Dort wurden für den Monat März 2018 69 deutsche Medien, sowohl Print als auch Hörfunk und Fernsehen, ausgewertet. Mit Geschlechterverhältnissen im überregionalen, deutschsprachigen Feuilleton beschäftigt sich die hier in Auszügen präsentierte Sondernummer der Reihe Literaturkritik in Zahlen, die Teil einer am Innsbrucker Zeitungsarchiv durchgeführten größeren Studie ist, die Geschlechterverhältnisse in der Literaturkritik sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht untersucht. Im Gegensatz zu #Frauen zählen liegt die Konzentration ausschließlich auf Belletristik-Besprechungen in Print-Zeitungen (ergänzt um Zahlen zur Theaterkritik), außerdem wurde ein ganzes Jahr ausgewertet, was notwendig ist, da die Monatsergebnisse der einzelnen Zeitungen zum Teil deutliche Schwankungen aufweisen. Auch geht es dezidiert nicht nur um den Frauenanteil, sondern um Frauen und Männer als Akteure in literarischen Wertungsdiskursen und um eine systemtheoretische Untersuchung, die nicht nur den Ist-Zustand festhält, sondern nach den Ursachen, Mechanismen und Effekten fragt.“ 

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