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„Cinderella, Sindbad & Sinuhe“

Redaktion: 

Die neue Ausstellung im Neuen Museum in Berlin widmet sich dem reichen kulturellen Erbe von Erzähltraditionen aus dem Alten Ägypten, der arabischen Welt und Deutschland. Die Bandbreite der dreisprachigen Schau (deutsch/englisch/arabisch) reicht von altägyptischen Papyri über die Geschichten der Brüder Grimm sowie aus Tausendundeiner Nacht bis hin zu modernen Pop-Up-Büchern und Comics. Rund 100 Objekte aus den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin und von verschiedenen Leihgebern werfen spannende Schlaglichter auf eine 4.000-jährige Kulturgeschichte.

 „Cinderella, Sindbad & Sinuhe“ beleuchtet vielfältige kulturelle Austauschprozesse zwischen der arabischen Welt und Deutschland. Die Ausstellung präsentiert frühe literarische Überlieferungen, die bis heute Künstler und Schriftsteller international inspirieren, wie beispielsweise die altägyptische Geschichte des Sinuhe. Die Art und Weise, wie Geschichten adaptiert und interpretiert wurden, gibt einen Hinweis darauf, wie Ideen über Zeiten und Räume hinweg weitergegeben werden. Dies wird unter anderem anhand der Geschichte des Sindbad deutlich. Die Ausstellung weist auf Gemeinsamkeiten in den Erzähltraditionen hin: Verschiedene Versionen von Cinderella sind beispielsweise sowohl in Deutschland als auch auf der Arabischen Halbinsel zu finden.

Bild von Alexander Zick - Märchen, Grot'scher Verlag, Berlin 1975, Gemeinfrei. Quelle: wikipedia

 

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