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Alles wieder offen

Redaktion: 

Einstürzende Neubauten © Mote Sinabel (Quelle: Literaturforum im Brecht-Haus)

Einstürzende-Neubauten-Tagung im Literaturforum im Brecht-Haus, Berlin:

»Alles wieder offen.« Einstürzende Neubauten zwischen Klang, Wort, Ritus

 Neben Rammstein und Kraftwerk gehören die Einstürzenden Neubauten zu den international meist beachteten deutschen Bands. Die Berliner Formation blickt auf fast vier Jahrzehnte Bandgeschichte zurück, die sie von radikalen Anfängen sonischer Exzesse („Hören mit Schmerzen“) zu mittlerweile hochkultureller Repräsentanz geführt hat. Insbesondere die auf den ersten Blick paradox erscheinende Beschäftigung der Einstürzenden Neubauten mit Literatur hat sich als ein zentrales Inspirationsfeld erwiesen und im weiteren Verlauf der Bandgeschichte zu einer Vielzahl überraschender Kooperationen mit Schriftstellern und Dramatikern geführt. Neben der intensiven Zusammenarbeit mit Heiner Müller, gab es beispielsweise Kollaborationen mit dem Theatermacher Peter Zadek oder dem Dramatiker Werner Schwab, während Frontmann Blixa Bargeld sich etwa mit der Lyrik von Brecht beschäftigt hat und selbst als Autor mehrerer literarischer Werke hervorgetreten ist. Höchste Zeit also, die Einstürzenden Neubauten in den Fokus einer wissenschaftlichen Beschäftigung mit deutscher Pop-Musik zu rücken.

 Projektleitung: Uwe Schütte und Falk Strehlow

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