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Korrespondenzen

Redaktion: 

Susanne Kühn: Robota II, 2019 Acryl, Kohle, Bleistift, Carbonschwarz, Dispersion auf Leinwand 250 x 390 x 4,5 cm, zweiteilig. Quelle: Akademie der bildenden Künste Wien

Aktuell gestartet in der Akademie der bildenden Künste Wien eine inspirierende Ausstellung:

Das Herzstück der Gemäldegalerie der Akademie ist der dreiteilige Altar mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts von Hieronymus Bosch (um 1450/55–1516). In der Ausstellungsreihe Korrespondenzen werden Verbindungen zwischen diesem und Werken andere Künstler_innen hergestellt. In der Gegenüberstellung mit unterschiedlichsten künstlerischen Arbeiten können die Besucher_innen immer wieder neue Facetten von Boschs 500 Jahre altem Meisterwerk entdecken.

Susanne Kühn wurde 1969 in Leipzig geboren, wo sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst studierte. Dank eines Stipendiums folgte ein Aufenthalt an der School of Visual Arts und dem Hunter College in New York. Bis 2002 lebte und arbeitete sie in New York und Boston, 2001/02 war sie Fellow am Radcliffe Institute for Advanced Study an der Harvard University in Cambridge/USA. Seit 2002 lebt die Künstlerin in Freiburg im Breisgau und hat seit 2015 eine Professur für Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg inne.

Susanne Kühns Arbeiten aus jüngerer Zeit changieren zwischen Zeichnung und Malerei. Seit Langem jedoch spielt sie auf Meisterwerke der Kunstgeschichte an und diskutiert diese in ihren Arbeiten mithilfe zeitgenössischer künstlerischer Ausdrucksformen.

Für die Korrespondenz in Wien malt sie eigens zwei neue monochrome Diptychen, in denen sie sich mit ihrer Rolle als Künstlerin im Kontext ernster Entwicklungen unserer Zeit auseinandersetzt.

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