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Gedichte en plein air

Redaktion: 

Michael Braun bespricht aktuell im Tagesspiegel Gerhard Falkners neuen Gedichtband „Schorfheide“:

„Einen Preis für das schillerndste Bonmot der lyrischen Saison kann man dem neuen Gedichtband Gerhard Falkners bereits jetzt zusprechen: „Ich bin ein Schwein aus der Herde Epikurs“: Was hier im Eingangsvers eines „Schorfheide“-Gedichts aufgerufen wird, zitiert nicht nur eine listige Selbstbeschreibung des großen Römers Horaz, sondern öffnet gleich das Feld für jene kunstvollen Diskursmischungen, die Falkner in seinen Gedichten ostentativ zelebriert.“

„Hier ist man nun plötzlich mit einer Bildwelt konfrontiert, die man eher bei Rilkes „Duineser Elegien“ oder dem ästhetischen Fundamentalismus Stefan Georges vermuten würde. Seine kühne These im „Schlusswort“ des „Schorfheide“-Bandes, die traditionelle Metapher sei heute „ermüdet und verglüht wie eine ausgeräumte und verglühte Landschaft“, hat Gerhard Falkner mit seinem Rückgriff auf sehr alte Kunstmittel eindrucksvoll widerlegt.“

Gerhard Falkner: Schorfheide. Gedichte en plein air. Berlin Verlag 2019

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