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Gemma Habibi

Redaktion: 

 „[E]s zählt das unter Boxer*innen viel beschworene Herz, der Hunger. Auf ein anderes Leben, auf Anerkennung oder Selbstbestimmung. Boxen ist – wie Kunst und Literatur – ein Mittel, diesen Hunger aufrecht zu halten. Es verkörpert die Sucht nach einer Bedingungslosigkeit, der sich alles andere unterordnen muss.“  Robert Prosser über Gemma Habibi

Am 26. Juli erscheint bei Ullstein Gemma Habibi, der neue Roman des jungen österreichischen Autors Robert Prosser, der 2017 für den deutschen Buchpreis nominiert war.

 

(c) Ullstein Buchverlage

Gemma Habibi – allein dieser Ausdruck ist eine subversive Mischung, ein Abbild der Vielfalt an Herkünften und sozialen Hintergründen. Er vereint die Gleichzeitigkeit von österreichischem Slang und arabischem Kosewort. Er steht für eine vom Rap beeinflusste Sprache, von Rhythmen geleitet wie auch das Boxen selbst.

 Im Roman geht es ums Kämpfen und Überleben, nicht nur im Ring, sondern auch außerhalb, im Alltag, im Denken, in der Kunst. Es ist ein Text über die Gegenwart, der sich konsequent anderen Erfahrungen und Lebenswelten stellt. Seine Schauplätze sind Wien, Syrien und Ghana. Seine Sprache ist intensiv, schnell, farbig und poetisch.

 

Robert Prosser schreibt und boxt, er ist Träger etlicher Auszeichnungen, unter anderem des Grenzgänger Stipendiums der Robert Bosch Stiftung und des Aufenthaltsstipendiums am Literarischen Colloquium Berlin LCB. Sein zweiter Roman »Phantome« war auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2017. Er lebt in Wien und Tirol.

 Die Buchpremiere findet im Rahmen des O-Töne-Literaturfests am 15. August im Wiener Museumsquartier statt.

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