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Günter Fruhtrunk (1923-1982)

Redaktion: 

Günter Fruhtrunk, Orgelpunkt, Et. 2, 1965, Acryl und Kasein auf Pressspanplatte, © Sammlung Maximilian und Agathe Weishaupt, München (Quelle: MKK Ingolstadt)

Den meisten bekannt und doch nicht präsent: Die klassische Alditüte mit dem blau-weißen Diagonalmuster ist das bekannteste Kunstwerk Deutschlands und wurde letztes Jahr aus dem Gebrauch genommen – der Entwurf dazu stammt von Günter Fruhtrunk. „Kurz nach Annahme des Aldi-Auftrags, so geht eine in diesem Zusammenhang oft kolportierte Geschichte, soll Fruhtrunk die Räume seiner Klasse an der Münchener Akademie - wo er seit 1967 als Professor unterrichtete - mit den Worten "ich habe gesündigt" betreten haben. Dann zahlte der Künstler eine Art symbolisches Bußgeld in Höhe von 400 Mark in die Kaffeekasse ein.“ Kito Nedo in der Süddeutschen.

Das Werk von Günter Fruhtrunk (1923-1982), der viele Jahre an der Münchner Akademie der Bildenden Künste lehrte, ist zu einem der charakteristischsten der alten Bundesrepublik geworden. Mit seinen Streifenkompositionen, die er mittels Leucht- und Kontrastfarben zum Flimmern brachte, ging Fruhtrunk in der optischen Wirkung bis an die Grenze des Erträglichen. In dem von der Günter Fruhtrunk Gesellschaft herausgegebenen Verzeichnis sind erstmalig alle Werkgruppen vollumfänglich abgebildet.  Aus der Sammlung von Maximilian und Agathe Weishaupt werden derzeit Werke im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt ausgestellt.

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