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Sechs Verlage für den Berliner Verlagspreis 2019 nominiert

Redaktion: 

Die Jury hat sechs Verlage für den Berliner Verlagspreis nominiert, die sich durch ein herausragendes Programm und verlegerisches Engagement auszeichnen.

 

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Die Preisträger*innen werden bei der feierlichen Preisverleihung am 17. November 2019 um 11 Uhr im Deutschen Theater Berlin bekannt gegeben.

»Berliner Verlage machen oft als Initiatoren von ästhetischen, thematischen und herstellerischen Innovationen von sich reden und befördern mit ihren Büchern gesell­schaftliche, wissenschaftliche und politische Diskurse. Der Berliner Verlagspreis honoriert die gesellschaftliche Relevanz der unabhängigen Verlage. Er verweist damit auch auf den besonderen Charakter dieser Branche, deren Akteure gleichzeitig Wirtschaftsunternehmen, Veredler und Distributoren kulturell bedeutsamer Inhalte sind. Wir sind schon sehr gespannt auf die Entscheidungen der in jedem Jahr neu berufenen Jury und freuen uns auf die Verleihung des Berliner Verlagspreises am 17. November im Deutschen Theater.«, so Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa.

»Wir freuen uns, dass sich mit insgesamt 82 Einreichungen mehr Verlage für den Berliner Verlagspreis 2019 als im Vorjahr beworben haben. Die Sichtung der eingesandten Bücher und Verlagsprogramme war sehr anregend, weil beeindruckende Entdeckungen zutage gefördert wurden und die erstaunliche Bibliodiversität der Berliner Verlagslandschaft sichtbar wurde. Wir haben uns bei den Jurysitzungen wie in einer gut sortierten Buchhandlung gewähnt und dieses Gefühl genossen. Die Qualität der Bewerbungen hat uns noch einmal die Notwendigkeit des Berliner Verlagspreises vor Augen geführt.«,so die diesjährige Jury.

Zur diesjährigen Jury gehören: Ruth Klinkenberg (Geschäftsführerin der Marga Schoeller Bücherstube), Nadine Kreuzahler (Kulturredakteurin beim rbb), Betina Müller (Professorin an der Fachhoch­schule Potsdam), Caca Savic (freie Autorin), Susanne Schüssler (Geschäfts­führerin im Verlag Klaus Wagenbach) und Ute Schwens (Stellvertretende Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek).

Das Urteil der Jury berücksichtigt u. a. folgende Kriterien: Künstlerische sowie herstellerische Qualität der publizierten Titel, Förderung junger Autor*innen, Herausgabe vergessener Autor*innen und Werke, gesellschaftliche Relevanz des Programms sowie innovative Vertriebs-, Marketing- oder Digitalisierungsmodelle.

Der Berliner Verlagspreis wurde 2018 erstmalig gemeinsam von den Berliner Senatsverwaltungen für Kultur und Europa sowie Wirtschaft, Energie und Betriebe verliehen und würdigt unabhängige Verlage, die als Initiatoren von ästhetischen, thematischen und herstellerischen Innovationen die Berliner Verlagslandschaft bereichern. Der Preis besteht aus einem mit 35.000 Euro dotierten Hauptpreis sowie zwei mit jeweils 15.000 Euro dotierten Förderpreisen. Die drei weiteren Verlage der Shortlist erhalten eine Anerkennung in Höhe von 1.000 Euro. 2018 wurde der Verlag Klaus Wagenbach mit dem Hauptpreis und die Verlage Reprodukt und Verlagshaus Berlin mit den Förderpreisen ausgezeichnet.

Der Berliner Verlagspreis wird ausschließlich an Verlage mit einem Berliner Firmensitz vergeben. Von der Vergabe ausgeschlossen sind Verlage, die sich mehrheitlich im Besitz einer größeren Verlagsgruppe befinden – sofern diese mehr als zwei bzw. eine halbe Million Euro Gesamtumsatz erwirtschaftet.

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