Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Fix Zone

etc is poetry

Redaktion: 

Am 25. + 26.10 in der Akademie der Künste:
„Der Lyrikboom ist ungebrochen. Allerorten wird die Stimmenvielfalt und hohe Qualität der gegenwärtigen Lyrik beschworen, die letzten beiden Jahrzehnte werden als „Blütezeit der deutschsprachigen Lyrik“ bestaunt. Poesiefestivals melden Rekordzahlen, ein mehrtägiger Festivalkongress („Fokus Lyrik“) zieht eine erste Bilanz, einordnende Untersuchungen wie die von Christian Metz (Poetisch denken) oder neue Anthologien wie Steffen Popps Spitzen oder Jan Wagners und Federico Italianos Grand Tour entstehen. So viel Lyrik war nie, ist man versucht zu konstatieren. Doch wie sieht die Realität des Buchmarktes aus? Vor allem: Was hat sich in den letzten Jahrzehnten in ästhetischer Hinsicht geändert? Welche Rolle spielt das Verhältnis zu den Älteren, zur Tradition? Was ist ein Gedicht, was kann es sein? Was bedeutet der zunehmende Eventcharakter für die Lyrik, was die „performative Wende“? Michael Lentz eröffnet mit einem Vortrag über das Spannungsverhältnis von Schrift und Stimme. In Tandems treffen Lyrikerinnen und Lyriker aufeinander und sprechen über ihre Gedichte und Poetologien. Monika Rinck und die Kölner Saxophonistin Angelika Niescier führen einen Dialog zwischen den Kunstgattungen. Eine Podiumsrunde wird die Entwicklung der Lyrik in den letzten 20 Jahren kritisch hinterfragen. In der LyrikNacht lesen 17 Dichterinnen und Dichter ihre Gedichte, und zwei der profiliertesten Stimmen der jüngeren deutschen Jazzszene, Angelika Niescier (sax) und Julia Kadel (piano), spielen im Duo.“

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