Fixpoetry

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Raumhoffen

Redaktion: 

„Die Studenten, denen ich vortrage, verstehen mich, wenn ich sage: »Alles, was ich möchte, ist, mich klar und deutlich ausdrücken.« Sie fragen mich nämlich: »Was ist denn deine Wahrheit?« Sie verstehen auch, wenn ich darauf antworte: »Ich bin kein Felsen, ich bin ein Fluss.“
Peter Rosei.

Am Dienstag 3.12. (ab 18 Uhr) ist Peter Rosei im Rahmen der Reihe Gesellschaftsräume der Literatur zu Gast in der Alten Schmiede: Beobachtungen im offenen Raum betitelt Peter Rosei sein Projekt, an dem auch György Dalos mit einer kommentierten Lesung aus Viktor Schklowskijs Sentimentale Reise mitwirkt. Außerdem zu hören eine Textinstallation Roseis zu Wolfgang Holleghas Bild Weinzeiger. Auch Roseis neuestes Buch Die große Straße (erschienen im Verlag Residenz) wird präsentiert; es sammelt »Reiseaufzeichnungen« aus viereinhalb Jahrzehnten und lässt die Entwicklung von Roseis Werkausrichtung erkennen: von den von Stifter und Kafka abgeleiteten sprachbetonten Existenzparabeln seines frühen Werkes bis zu dem seit Rebus (1990) ständig verfeinerten minimalistischen Polyperspektivismus, mit dem er zuletzt in seinem Romanzyklus Wiener Dateien (2005–2014) ein gesellschaftspolitisches Erzählpanorama der zweiten österreichischen Republik entfaltet.

Leseprobe aus „Die große Straße“

 

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