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„Das Salz der Erde“

Redaktion: 

Morgen Abend ab 22.25 in der dokumentarfilmzeit auf 3sat: Wim Wenders portraitiert den Fotografen Sebastião Salgado:

Der Film präsentiert Leben und Arbeit Salgados aus der Perspektive zweier Regisseure: aus der Sicht seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado und aus der von Wim Wenders, Bewunderer von Salgados Fotokunst, selbst Fotograf und einer der großen Filmemacher unserer Zeit.

Juliano Ribeiro Salgado hat seinen Vater in den vergangenen Jahren oft mit der Filmkamera begleitet. "Das Salz der Erde" ist auch die bewegende Geschichte einer Vater-Sohn-Beziehung.

In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Dabei war er Zeuge wichtiger Ereignisse der letzten Jahrzehnte - von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Seine beeindruckenden Fotoreportagen haben den Blick auf unsere Welt geformt.

Salgado selbst wäre seelisch an dieser Aufgabe fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues, ein gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: "Genesis". Fast die Hälfte der Erde ist bis zum heutigen Tag unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit nunmehr fast einem Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart eine wunderbare Hommage an die Schönheit unseres Planeten.

Der Film wurde vielfach preisgekrönt: Er wurde unter anderem mit dem "César" für den besten Dokumentarfilm 2015 sowie 2014 auf dem Festival in Cannes mit dem Spezialpreis in der Sektion "Un Certain Regard" ausgezeichnet. 2015 war er für einen Oscar nominiert.

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