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Paris New York

Redaktion: 

Blick ins Buch: Fred Stein - Le Gaz. Paris 1935. (Quelle: Kehrer Verlag)

Neuauflage bei Kehrer: Fred Stein: Paris New York.

"Ich begegnete Fred, als wir beide als Flüchtlinge das totalitäre Naziregime mit unseren ziemlich bescheidenen Mitteln bekämpften. Für seine Zeit war er sehr avantgardistisch, ein brillanter Fotograf, dessen Bilder widerspiegelten, dass er vom Streben nach Gerechtigkeit und Bedacht auf Wahrheit inspiriert wurde." Willy Brandt, 1983

Fred Stein (1909, Dresden – 1967, New York) war ein Meister der Straßenfotografie. Als Pionier mit der Handkamera hielt er treffsicher Momente des täglichen Lebens in den Straßen der Großstadt fest. Sie entstanden, nachdem Stein 1933 aus Nazi-Deutschland nach Paris und später nach New York emigrierte. Die gleiche Unmittelbarkeit zeichnet auch seine eindringlichen Porträts großer Persönlichkeiten der Zeit aus, darunter Albert Einstein, Georgia O'Keeffe, Marc Chagall oder das Doppelporträt von Gerda Taro und Robert Capa, wiederentdeckt im legendären Mexican Suitcase. Steins Fotografien sind ein essenzielles Dokument der Geschichte des 20. Jahrhunderts und ein wichtiger Bestandteil der Fotogeschichte. Fred Steins Arbeiten sind in zahlreichen Sammlungen vertreten, z. B. im Smithsonian American Art Museum, Washington; International Center of Photography, New York; National Portrait Gallery, Washington; The Center for Creative Photography, Tucson; Musee Carnavalet, Paris; Jewish Museum, New York. Stein hinterließ ein vielschichtiges und umfangreiches Werk, das hier erstmals in einer umfassenden Publikation vorliegt.

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Derzeit noch einige Tage als Ausstellung zu sehen im Sprengel Museum, Hannover.

Blick ins Buch: Fred Stein - Lesende Kinder (Quelle: Kehrer Verlag)

 

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