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Aggregatzustände

Redaktion: 

Arman, C'est le piston qui fait la machine, 1960, Sprengel Museum Hannover, Foto: ©Herling/Herling/Werner, Sprengel Museum Hannover.

DAS MATERIAL DER KUNST VON ABFALL BIS ZEMENT

Bis ins 20. Jahrhundert hinein sollten kostbare Materialien den Ideen der Künstler*innen Gestalt und Glanz verleihen. Mit Beginn der Moderne wurde das Spektrum kunstwürdiger Materialien aufgebrochen und in den neuen Kunstformen der Collage und Montage um Alltagsmaterialien aller Art erweitert. Die Neoavantgarden der 1960er- und 1970er-Jahre griffen diese Bemühungen auf und radikalisierten sie. In der Gegenwart sind den Künstler*innen in der Wahl des Materials keine Grenzen mehr gesetzt.

Die aktuelle Ausstellung im Sprengel Museum Hannover lädt ein, die Vielfalt des künstlerischen Materials zu entdecken, von der Moderne bis zur Gegenwart: von Alabaster, Bronze und Marmor bis hin zu Fett, Schwefel, Wurst und Zement. Die Präsentation vereint Hauptwerke der Sammlung, darunter Arbeiten von Joseph Beuys, Dieter Roth, Niki de Saint Phalle, Daniel Spoerri, Alice Musiol und Berenice Güttler. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation des Sprengel Museums.

Kuratorin: Katrin Kolk

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