Fixpoetry

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Merkur Februar 2020

Redaktion: 

Der neue Merkur im Februar 2020 bringt lt. Newsletter folgenden Inhalt:
mit den Plänen, die der Weltgeist so hat, oder haben könnte, China betreffend, den Westen, die Menschheit, macht uns Moritz Rudolph im Aufmacher vertraut. Jens Soentgen hat die Hoffnung aufgegeben, wir könnten auch nur das Zwei-Grad-Ziel zur Abwendung der schlimmsten Folgen der Klimakatastrophe erreichen – sein Schluss daraus ist allerdings provozierend: Wir sollten besser Maßnahmen gegen die Folgen der Katastrophe als gegen ihr Eintreten treffen. Kevin Vennemann bringt in seinem Essay auf so überraschende wie einleuchtende Weise die von Heike Geißler geschilderten Entfremdungsprozesse in ihrem Amazon-Job mit dem metaphysischeren Schwindel von Maya Derens Meshes of the Afternoon. (Der Text ist frei online verfügbar.)

In ihrer Rechtskolumne erklärt Sophie Schönberger, warum das auch in anderer Hinsicht problematische Humboldt Forum eine juristische Wackelkonstruktion ist. Theorie ist heute brasilianisch, verkündet Timo Luks und zeigt in seinem Essay, wie und warum. Bernhard J. Dotzler hat vor allem ein Problem mit Edward Snowden: Er findet dessen Glauben ans Internet ziemlich naiv. (Hier nachlesbar.)

Wolfgang Müller erklärt, warum die Geschichte der deutschen Nationwerdung noch einmal anders anders war, als die These vom "deutschen Sonderweg" sagt. Ungemütlich viele Ergebnisse in unterschiedlichen Wissenschaften lassen sich nicht replizieren: Es liegt an der falschen statistischen Methode, meint Aubrey Clayton. Anatol Schneider führt seine Mediengeschichte des Kochens in die Gegenwart und damit an ihr Ende. Pascal Richmann (bzw. "Pascal Richmann") ist in Bomarzo, liest Maggie Nelson, schüttelt den Kopf über Clemens Tönnies. Und Robin Detje denkt über Gott, die SPD, Aquarien nach, bzw. macht einfach.

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