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im spiegelschnitt - на зеркальном срезе

Redaktion: 

Artur Nickel ist ein Lyriker aus dem Ruhrgebiet, der aufhorchen lässt. Seine Gedichte loten die Zwischenräume zwischen den Worten aus, um darin Sinnpartikel zu finden. Sie sind dem Menschen in der postindustriellen Gesellschaft auf der Spur, wie er ist in seinem Verhältnis zu  sich  selbst,  der  Natur,  seinen  Mitmenschen  zwischen  den  Kulturen  und  seinen gesellschaftlichen Bindungen.  Jetzt ist eine Auswahl seiner Gedichte in einem deutsch‐russischen Sammelband erschienen.  Der Titel: im spiegelschnitt. Der Band umfasst 65 Gedichte aus seinem bisherigen Werk und den Essay Warum heute Lyrik. gedankensplitter.  

Ausgewählt und übersetzt hat die Texte Nadeshda Serebryakova aus Kramatorsk/Ukraine,  eine versierte Übersetzerin, die schon Werke von Wolfgang Borchert und Rainer Maria Rilke  übertragen hat.  Sie schreibt:

"Artur Nickel beherrscht einen erstaunlichen poetischen Stil:  einen emotionalen und intellektuellen zugleich. In seinen Gedichten klingt das Echo der  großen  Klassik  ‐ originelle  moderne  Rhythmen  und ein  eigener,  einzigartiger,  äußerlich  bescheidener, aber kraftvoller Klang. Wenn ich überlege, wie man seinen poetischen Stil  beschreiben kann, so fallen mir die Worte von N. Nekrasov ein, dass es erforderlich ist, so zu  schreiben, „damit es den Wörtern eng, den Gedanken geräumig wäre".

im spiegelschnitt ist ein besonderer Band. Er ist im Handel oder direkt über den Geest Verlag erhältlich.  (Verlagstext)

 

 

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