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Hölderlin, Celan & Poesie

Redaktion: 

Das Literaturmuseum der Moderne ist seit Samstag, 23. Mai wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet und zwar mit der Ausstellung: ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹.

 Was ist Poesie? Was machen wir mit Gedichten? Wie verwandeln sie uns und unsere Wahrnehmung, vielleicht sogar ein wenig unser Leben? Welche Verse lösen Gänsehaut aus, welche rühren uns zu Tränen, welche lassen uns kalt? Die Ausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ macht Lust auf das Lesen auch von schwierigen Gedichten. Sie zeigt Hölderlins Gedichte aus sehr unterschiedlichen Perspektiven: von ihrer Entstehung über ihre Machart bis hin zu ihrer Wirkung.

›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ entdeckt die Hölderlin-Spuren in der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie ziehen sich von Wilhelm Waiblinger und Eduard Mörike über Norbert Hellingrath, Rainer Maria Rilke und Hermann Hesse, Hannah Arendt, Mascha Kaléko, Nelly Sachs, Ingeborg Bachmann und Paul Celan bis in die Gegenwart. Auf dem Hölderlin-Leser Celan, dessen umfangreicher Nachlass sich im Deutschen Literaturarchiv befindet, liegt dabei ein besonderer Schwerpunkt: Er wäre im Jahr 2020 100 Jahre alt geworden und zugleich jährt sich sein Todestag zum 50. Mal.

Mit Hilfe experimenteller Ansätze können Besucher erforschen, wie sie selbst Hölderlin-Texte lesen und deren poetisch Machart wirkt, was Hölderlins Rezeptionsspuren so besonders macht und wie Wissen, aber auch bestimmte Räume und Situationen unsere literarische Erfahrung verändern.

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