Fixpoetry

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Merkur im Juni 2020

Redaktion: 

Eben erschienen, der neue Merkur: im Aufmacher schreibt Harry Lehmann über sich verändernde Verhältnisse von und in Kunst und Politik - in der Kunst könnten dabei, wie er findet, die Bruchlinien der identitätspolitischen Kämpfe anschaulich werden. (Der Artikel ist frei lesbar.) Nicholas Mulder hat ein Porträt des "Homo Politicus" Jean-Claude Juncker verfasst, das zugleich sehr viel mehr ist, nämlich unter anderem auch eine Geschichte der sehr ambivalenten Rolle Luxemburgs im europäischen Einigungsprozess. Selbstfahrende Autos lernen durch Unfälle. Dadurch jedoch verändert sich, argumentiert Florian Sprenger, was ein Unfall eigentlich ist.

In seiner Architekturkolumne sieht Philipp Oswalt manche avantgardistische Vorstellung in den von Corona bedingten neuen Raumpraktiken durchaus unfreiwillig erfüllt. Valentin Groebner liest John Hendersons jüngst erschienene historische Darstellung über die Pest in Florenz im Jahr 1631 - und staunt über die Parallelen zur gegenwärtigen Situation. 

Barbara Vinken setzt in ihrem persönlichen Bericht die Corona-Gegenwart mit Alessandro Manzonis Pestschilderungen in Beziehung. Vom Tod Hegels während der Cholera-Epidemie in Berlin erzählt Karl Heinz Götze. (Das ist der zweite vorübergehend frei lesbare Text.) Michael Stolleis denkt über die Sprachen unserer Verfassungen nach. Noch vor Corona war Jochen Rack in Lwiw. Und Robin Detjes Schlusskolumne steht unter der zukunftsorientierten Überschrift "Dünger werden".

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