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Andreas Okopenko (1930-2010)

Redaktion: 

 

Derzeit nachzuhören beim radiohörer, weil vor kurzem gelaufen im Ö 1, anläßlich seines 10. Todestages: Andreas Okopenko „Ich hab so Angst, daß die Chinesen kommen“ Neuerschienene Gedichte anlässlich seines 10. Todestages am 27.Juni.

Andreas Okopenko war einer der großen Einzelgänger der österreichischen Literatur. Geboren 1930 in der Tschechoslowakei als Sohn eines ukrainischen Vaters und einer österreichischen Mutter, lebte er ab 1939 in Wien, wo er am 27. Juni 2010 starb. 

Es liest Marc Vogel. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser.

Andreas Okopenko ist einer der großen Einzelgänger der österreichischen Literatur, einer, der sich zeitlebens abseits gehalten hat und dem doch eine zentrale Stellung zukommt, als Autor von Gedichten und Liedern wie formal innovativer Romane. Neben Zeitgenossen und Wegbegleitern wie H. C. Artmann und Ernst Jandl gilt er als einer der bedeutendsten Lyriker der österreichischen Literatur nach 1945. Und wie diese beiden hat sich auch Okopenko mit Titeln wie »Warum sind die Latrinen so traurig?« ins Gedächtnis mehrerer Generationen eingeschrieben. Mit seinen Spleengesängen, Lockergedichten und Schwänzelliedern hat er eigene Genres geschaffen, in denen er es mit melancholisch-lakonischem Witz zu unübertroffener Meisterschaft gebracht hat.
Okopenko war ein Großer unter Großen. Vielleicht ist er auch deshalb immer ein Unbekannter geblieben. Das soll sich ändern, nicht zuletzt durch das jetz bei Jung und Jung erschienene Buch, eine handverlesene Auswahl aus seinen Gedichten, besorgt von Daniel Wisser, einem der besten Kenner seines Werks.

Daniel Wisser, geboren 1971 in Klagenfurt, lebt als Autor und Musiker in Wien. Für seinen Roman „Königin der Berge“ erhielt er 2018 den Österreichischen Buchpreis.

Okopenka beim planetlyrik

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