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Das Geheul

Redaktion: 

Neu bei Wallstein und ab Morgen im Handel: Allen Ginsberg: Das Geheul. Ein Gedicht.
Herausgegeben, gestaltet und mit einer Nachbemerkung von Klaus Detjen. Mit einer Einführung von William Carlos Williams. Aus dem Englischen übersetzt von Carl Weissner. Typographische Bibliothek (Hg. und gestaltet von Klaus Detjen), Bd. 17

»Einen Platz im Leben zu finden«, diese Zeile von Allen Ginsberg in seinen »Notizbüchern« mag ein Aspekt seines Schreibens gewesen sein, denn sprechen die Zeilen in seinem »Geheul« nicht von einem verzweifelten Suchen nach Sinn? Gleichzeitig und mit größter Wucht eröffnen sie uns die ganze Hoffnungslosigkeit, Trauer und Wut über sein Amerika der 50er Jahre. Ginsbergs berühmtes Gedicht »Das Geheul«, erschienen erstmals 1956, wurde zum Kultbuch seiner Generation. Kritiker und Literaturkenner bezeichnen es gar als »das« Gedicht der Beat Generation.
Im Buch ist der Text von zwei grafischen Suiten gerahmt; die hier entwickelten Collagen aus einer Outlinegrotesk und kraftvollen Grafiken spiegeln den Verlauf des Gedichts. Fragmente dominieren den visuellen Anteil der Collagen im vorderen grafischen Teil, während im hinteren Part die Strukturen oft zu bildlich konkreten, raumgreifenden Doppelseiten anwachsen.
 

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