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Die Füchsin

Redaktion: 

Juliane Liebert bespricht aktuell in der Süddeutschen den gerade erschienenen Auswahlband Gedichte von Margaret Atwood und startet wie folgt:

„Füchse sind ulkige Tiere. Sie können gut klettern und schleichen und - so denken die Japaner - sogar Erleuchtung erreichen. Das ist nicht unbedingt erstrebenswert, denn so ein erleuchteter Fuchs bekommt neun Schwänze und beginnt, menschliche Lebern zu fressen, heißt es. Bei "Die Füchsin", der im Berlin-Verlag erschienen Gedichtsammlung Margaret Atwoods, haben wir es Gott sei Dank mit einer normalen einschwänzigen Füchsin zu tun. Sie sitzt titelgebend auf dem ebenfalls fuchsfarbenen Gedichtband rum, das Maul weit geöffnet. Schreit sie? Gähnt sie? Tut ihr was weh?“

Erschienen im Berlin Verlag: Margaret Atwood ist eine der berühmtesten Romanautorinnen der Gegenwart; ihr „Report der Magd“ ist fast schon ein Mythos. Aber wer mehr über den Menschen Margaret Atwood wissen will, muss ihre Gedichte lesen, denn es ist ihre Lyrik, in der sie von sich selbst erzählt. Hier begegnet man der leidenschaftlichen Kanadierin, der Feministin und der Umwelt-Aktivistin. Aber vielleicht noch mehr entdeckt man die Reisende und die Naturliebhaberin, das Kind und die Mutter, die Geliebte und die Liebende. Für diese zweisprachige Ausgabe wurde aus den rund zwanzig Lyrikbänden, die Margaret Atwood zwischen 1966 und 1995 veröffentlichte, eine repräsentative Auswahl getroffen.

Ein ganzes Leben in Gedichten - in den Übertragungen von Ann Cotten, Ulrike Draesner, Christian Filips, Dagmara Kraus, Elisabeth Plessen, Kerstin Preiwuß, Monika Rinck Jan Wagner und Alissa Walser.

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