Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Text des Tages

ans Fort geschwappt

ans
Fort
geschwappt
kommen wir Schlingen so wäscht sich dieses Nein
Fälle die nicht passieren lächerlich fest zusammengeballt
wenn der Weg davor auf Fang jetzt anders läuft
in schlammgrüngrauer Gangart verwandelt sich die Sicht
in ein Blaues zieht sie vorbei an einem Kopf an
einem Bauch schlängelt sich weiter voran in die Weite
lässt es hinter sich arbeitet sich nicht mehr voran
an diesen Flächen kratzen wir uns treiben lassend

ans
Fort
geschwappt
kommen Weilchen grau grau grau und dicht vorhergesagt
ins Zimmer und draußen unterwegs wächst Schwamm
sie zischen silberne Laute schaumig spuckend aus Kragen
in einem Film mit Nomaden auf ihrer Spur
gewinnen sie das Fleisch das Fett die Milch den
Schnaps die Haut das Fell der Mantel hängt schön da
ein Stoff aus Lust auf Sein zugleich nicht aus Sein
als Manifest gehisst ziehen sie beim nächsten Wind wütend

ans
Fort
geschwappt
kommen die Anträge mit Namen die sie höflich murmeln
die Weiten ihres Wissens drapiertes Zeug zum Nicken
der Tag macht was er will und kippt irgendwann in Regeln
gefesselt von den Blättern birgt der Jaccottetjackpot mehr
er trieft von Stoff den ich Schwamm drüber verpasse
dieses Selbst überfährt er mit Schulden kennt es sich aus
nichts wirft es zurück die Bauten stehen und wuchern
fehlt ein letzter Pinselstrich dem Lenker abgehauen

ans
Fort
geschwappt
ist die Rechnung wieder da glitscht an seiner Routine ab
es hält nichts von Bedeutung die schreibt sich ihm bloß ein
deckt ab deckt ab deckt ab wo Boden wäre zu gründeln
das Zeug das da vielleicht schwämme wäre am Ende gewesen
führe hin und her bei Nacht rutschte trotzlos in den Tag
als Pixel die etwas melden das leise unverblindet
ein Schwarz hier anvertraute und links und rechts davon
wo kein Schwamm wüchse blinzeltest du dich lesend hindurch

 

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