Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Text des Tages

ich wünschte, aber ohne wetter

die ameisen hüten ihre toten
& nackten brüder & legen sie in risse,
in wohnungsschalen & nüsse
in ein gefüge aus sommer & teerfleisch.

die trockenen böden üben sie aus
& folgen den stinkwarzen, der welkprobe
& die süßgräser am rande halten sie für dein haar.
bruchgolden & grobes, grobes stroh sei um dich.  

eine mischung aus sommer & wirtlichkeit,
eine meeresenge, durch die niemand kommt
& die ameisen lassen sich schnäbel wachsen
& entlassen deinen kopf in einen fischschwarm.

 

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