Text des Tages

Die Luft flimmert in der Sonne, es ist heiß und staubig und die Bäume blühen schwer und süß und der Geruch ist überall und nimmt uns den Atem. Wir fahren mit den Armen in die Blütenberge am Boden und lassen die Blütenblätter auf uns herabfallen. Es schneit!, Es schneit rosa!, wir lachen schrill und laut, obwohl es stark riecht und wir fast keine Luft bekommen und obwohl es so heiß ist und stickig und drückend und wir uns kaum bewegen mögen und nur langsam von Schatten zu Schatten gehen.
Erst bei den Himbeeren hinter dem Schuppen ist es kühler und sogar ein wenig feucht und da steht er plötzlich vor mir, ganz nah, ich spüre die Nähe seines Körpers, erkenne den dunklen Rand um seine Pupillen, die braun gebrannte Haut und die Haare, die ihm fast bis auf die Schultern fallen und wir bewegen uns nicht und halten die Luft an und die Stimmen der anderen dringen nur noch leise und aus großer Ferne zu uns herüber.

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