Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Text des Tages

Polyphems Traum

Manchmal träumt Polyphem sich als
(Spatz sitzt auf Galateas Fuß)
plappernd, schräg seinen Kopf, kokett
zwischen zwei Bildern.

Morgens dreht ihm der Leib den Blick
(kann nur einem ins Auge sehn),
bis sein eigenes Feuer, kein
Jemand ihn blendet.

Aus: zwischen unge/sehnen orten, silbende_kunst 2013

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