Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Text des Tages

Bald hat es dich

wenn ich ins fensterglas blicke, im zug, zuhause, sehe ich die mutter, die tote, ihr antlitz, das knochig, den mundstrich, da öffnet sich nichts, der mund bleibt sichel, die wie?: unheilvoll im schemen schwebt – „du solltest nicht so tief ins glas blicken“ heißt es, und das umschreibt womöglich eine gewisse neigung zum erkenntniszwang, das blickt zurück vom grunde, eher noch: es starrt –

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