Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Text des Tages

zeit aus dehnfugen

du, von deiner zeitung aufsehend sagst, gegen dinge aufzustehen brenne uns
zwar unter den hufen; zigtausende suendig aufhetzen sei aber nur was fuer
geistig zugenaehte fundis. ich halte dagegen: wenn sich gifte auszudehnen
beginnen muss man die aufziehende gunst fuer unrecht verschreien statt beim
zahmen aufzeigen hustend ueber die eigenen worte zu stolpern. die sich am
haeufigsten duzen sind sich mitunter am fremdesten. unsere diskurse, von der
hitze aufgedunsen, an orten, da es unfein zugeht. ist die zeit aus dehnfugen?
unser weh, wenn uns haeufig dezent unsere vergeblichkeit klar wird. unser ach,
wie eine daune hingeseufzt gegen die zunfthausenge unseres eigenen denkens.

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