Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Text des Tages

türmen

die neuigkeit jedes abschieds
wer könnte dich voll erfahrung
zum bleiben bewegen ein
schaukelnder kahn wird
rampe inmitten des kriegs
erst einmal los bis wohin man
hat vage ahnungen keine karten
ohne kompass dorthin wo geschiebe
wo wellen um wellen um wellen
lichtgefleckte beobachtungen
deine stimme fliegt nicht
doch ihrer angst passiert nichts
erst hinterher bricht sie los
an den küsten und weiter
ein zustand der zäune oftmals
fernab von dörfern und städten
inmitten der natur steht bitterstill
die zeit in der leere jedes tags
auch nachts kann keine
reisende ruhiger atmen unter
dem schatten fremder baumgruppen
ist kein anfang das nichts
in dem verzweiflung allein
schließlich
die wanderungen fortsetzt

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