Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Text des Tages

la baigneuse

die echos der rufe hallig zwischen enge von långswand & unterweltkacheln : stimmen die schlingen heddern wirren ein unvers.tåndlicher teppich : etwas das aufbegehrt : helle laufkacheln : ein sch.wellen & verebben [tender] : ůber & untertiefe s gab nen stuhlsprung ins frei fahrten & jugendabzeichen : blau bestickt auf krausem grund : hinterlassen die sch.rillen nackedzeiten rotschnabelgelber plastikente & ihre his.torie von frembden mådchenbadekappen mit gummistrapsen : nachk.lang entleerter halle : schwimmhaut/stimmlaut des wassers : si[e]renenstille : befreites : unberůhrtes lorelau

das weizenfeld in welchem wir schwammen das in wogen ůber uns schlug & dessen g.rain  hernach uns durch die zehen rieselte trocken uns beståubte [summers.kin] åhrte die uns gildete im neuen sommerk.leid

mitten im feld die graue einlassung brøckelnd sich aufløsend weiße bruchstellen zwischen vorstellung & zweifel wie nun ein schwimmbad vor langer zeit einlass gefunden hatte in diese låndliche umgebung wer håtte es erbauen nutzen sollen kønnen zwischen stall&feldarbeit : haus&schlachtung zwischen kuh : schweinestall : scheunen : misthaufn & nem ansteigenden rollenden hůgel aber vielleicht hatte es seinen daseinszweck wie die kleine kapelle die auf ihre art auch auseinanderbrøselte & nur mit feldblumen geschmůckt wenn protzessionen anstanden oder der bestattung des haushundes des großen bernhardiners in einem gedenken gedient wurde ohne am seil ziehen zu důrfen das håtte ja die feuerwehr von weit her gerufen wobei wir wieder beim wasser wåren

weiter weg musste gefahrn werden & wer uns mitgenommen hatte nicht mehr in erinnerung nur dass es frembd war die wiese das becken doch hatte es einen drei&fůnfmeterturm auf dem dreier ich nicht nur stand sondern von dem ich auch sprang die zeit dazwischen auf dem foto festgehalten eine betonkonstruktion die sich erhøht darauf meine gestalt verkůrzt gegen den himmel & ich ůberm wasser das flåchelte zwischen zuhause & aussåtzung

jener turm war høher als die baumwipfeln des odenwaldes ůber die ich schauen konnte die ihren schatten warfen in die aussparung auf den sich der letzte rest von sonne legte als kønnte sie den sommer aufhalten den staubigen weg der sich auf die nassen fůße schienbein & unterschenkel legte die steinchen die gebrůtet aber dem schnee nie entkommen wůrden jene zehn meter die mich erhoben der kůhle abendwind ůber kørper & wasser zur gånsehaut & der sprung in die tiefe schauerte sůß & unerbittlich wie der name des ortes lindenfels

Mehr Bilder und Texte