Fixpoetry

Wir reden über Literatur
Text des Tages

reÿfung

eÿngetaucht in n weÿßzn schaft des nordischn landes in dem ich
nie heÿmisch geweszn : irgendwo zwischn dåmmen die eÿn meer
draußzn haltn : eÿn kleÿnes aber doch zerstørerisches. im matsch
des grundt & bodens pflantzen & gråszer geortet deren namen 
mir eÿn råtszel bleÿbn so dassz der kůrsch’sche esel staunt & lacht
& alles nach hintn ziehet & die låmmken aufblikkn : die kůhe
desohngeacht die gleÿchn geschichtn wiederkåun. ich kenn dasz
doch & zwischn ihrn warmn großzn leÿbern ich pløtzlich daheÿm:
auf dielen von håußzern in denen ich noch nie gehauszt doch die
draußzendn innenkatzn vertrawt wie meÿne eÿgnen. & dassz es nur
so gehe umterm gleÿchn mondt & windtfall nur dassz mir die kålte
die abhandne die nebelhaut die glůhende zum raufell reÿft.

 

Aus: übern rückn des atlantiks den rand des nachmittags, Fixpoetry bei Horlemann, 2012

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